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Allianz deutscher Designer (AGD) e. V.

Anschrift

Steinstraße 3, 38100 Braunschweig, Telefon: +49 (0)531.16757, Telefax: + 49 (0)531.16989, Internet: http://www.agd.de

Neues beim nachhaltigen Design

Design Thinking, eine Broschüre zum Green Fashion Design und Booksharing [hier ...]

Arbeitssicherheit in Designbüros

Informationen von Lutz Gathmann, Sicherheitstechniker und AGD Designer [hier …]

zwei|viertel ist da

Design und Kriminalität – spannend, brisant und hart am Leben. Wir freuen uns auf Schlagabtausch im Forum.

RUHRPOST 2010 – die Ausstellung

Ein Experiment der AGD, eine Aufgabe an alle Welt: Gestaltet eine Postkarte und schickt diese in die fiktive Stadt RUHR. Die Ergebnisse sind jetzt in Dortmund zu sehen [mehr...]

VIDA Paper Design Award 2010

Care affair 3. Yvonne Adams und Jens Mennicke

Der Award wird zum 4. Mal ausgeschrieben, Boris Kochan erweitert die Jury, das Preisgeld beträgt 10.000 Euro und die Preise werden am 30. September auf der AGD Jahrestagung verliehen. [mehr...]

Designer in Mühlhausen

Stadtmauer (c) Stadt Mühlhausen

Die Jahrestagung der AGD findet in diesem Jahr vom 30.09. bis zum 02.10. statt.

ein|viertel ist da!

Titel ein|viertel 2010

Designer publizieren - und lesen in diesem agd|viertel alles Wissenswerte dazu. Publiziert doch auch Eure Meinung im Forum.

Moderation des AGD Forums

Oliver Schuh

Ab sofort wird das AGD Mitglieder Forum von Oliver Schuh moderiert. Wir freuen uns auf rege Beteiligung aller AGD Kolleginnen und Kollegen. [mehr für Mitglieder...]

Der AGD Imagefilm

Sreenshot AGD Imagefilm

Eine Diplomarbeit von Wolfgang Amboss und Patrick Weiser im Bereich Mediengestaltung an der FH Mainz. Viel Spaß beim Ansehen!

Langer Donnerstag

Eine Veranstaltungsreihe für Designer im Ruhrgebiet. [lesen...]

Design stärkt den Mittelstand

Titel der Dokumentation: Design stärkt den Mittelstand

Die Dokumentation der Veranstaltung von iDD und BMWi gibt es jetzt auch als PDF >>.

Pflichtangaben auf Geschäftsbriefen

Wer muss welche Angaben machen? Rechtstipp für Mitglieder [lesen...]

WOLDA 2009

WOLDA Annual

Reichen Sie Ihre Logo-Entwürfe aus 2008 und 2009 ein! [mehr...]

Beispiele für Alle

Neue Studie der Bundesregierung zu "Design für Alle" [lesen...]

Designer schaffen Ausbildungsplätze

Druckerei

Praktische Tipps und verschiedene Fördermodelle. [mehr lesen...]

 

Auch Designer können den Atomausstieg selber machen

Ich designe mit Windenergie

Mit Windenergie den Rechner hochfahren, Emails mit Geothermie abfragen, den Entwurf für den Kunden mit Strom aus Photovoltaik ausdrucken – um all das zu können, muss weder eine Windkraftanlage vor dem Bürofenster aufgestellt werden, noch müssen Löcher gebohrt oder das Dach mit Solarzellen bestückt werden. Einzig der Wechsel zu einem Energieanbieter für erneuerbare Energien ist notwendig, um ressourcenschonende und abgasfreie Energie nutzen zu können.

Niemand ist gezwungen, Atomstrom oder Energie aus Kohle zu beziehen, betont die Initiative „Atomausstieg selber machen“, die von Umweltverbänden und Verbraucherorganisationen im Oktober 2006 ins Leben gerufen wurde. Seit der Liberalisierung des Strommarktes gibt es etliche Stromanbieter, die ökologische Tarife im Programm haben oder komplett auf erneuerbare Energien setzen. Darunter sind  regionale Anbieter wie diverse Stadtwerke, Großkonzerne und Energieunternehmen, die ganz und gar auf erneuerbare Energien setzen.

Vier bundesweit aktive ökologische Stromanbieter stellt die Initiative „Atomausstieg selber machen“ auf ihren Internetseiten vor: naturstrom ag, LichtBlick, Greenpeace energy und die ElektrizitätsWerke Schönau. Alle vier erfüllen die Kriterien

  • nicht mit einem Stromkonzern verwoben zu sein, der Kohle- oder Atomstrom produziert.
  • ausschließlich „Grünen Strom“ anzubieten (mind. 50% erneuerbare Energien, max. 50% aus gasbetriebenen Kraft-Wärme-Kopplungs-Anlagen).
  • bundesweit für alle Stromkunden anzubieten.


Dass Ökostrom teuer sein muss, stimmt nicht.

Ein Designer, der im Jahr in seinem Büro 1800 Kilowattstunden (kWh) verbraucht, zahlt beim Atomkonzern e.on Bayern im Tarif BasisPower 395,88 Euro pro Jahr. Bei naturstrom kostet die gleiche Menge Energie 441,90 Euro, Lichtblick bietet 1800 kWh im Jahr für 426,60 Euro an. Greenpeace energy (Werbeslogan: Anna fönen, Felix baden, Castor stoppen) berechnet für den Designerstrom pro Jahr 472,20 Euro. Etwas besonderes sind die Elektrizitätswerke Schönau, denn die Schönauer Bürger haben ihr örtliches Stromnetz gekauft, haben sich vom Atomstrom befreit und fördern mit einem Sonnencent weitere „Rebellenkraftwerke“. Der Schönauer Tarif  „Watt Ihr Spart“ – im Zusammenspiel mit „Watt Ihr Volt“ – schlägt sich im Jahr bei 1800 kWh mit 429 Euro nieder.

Übrigens: Den Stromanbieter zu wechseln kostet nichts und ist sehr einfach. In der Regel kümmert sich der neue Anbieter um das Abmeldeverfahren beim alten Stromversorger. Lediglich etwas Zeit muss man haben: Der Wechsel von Vattenfall zu Lichtblick dauerte zum Beispiel circa drei Monate.

Mehr Informationen bei
www.atomausstieg-selber-machen.de
www.ews-schoenau.de
www.lichtblick.de
www.naturstrom.de
www.greenpeace-energy.de

bb