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Allianz deutscher Designer (AGD) e. V.

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Steinstraße 3, 38100 Braunschweig, Telefon: +49 (0)531.16757, Telefax: + 49 (0)531.16989, Internet: http://www.agd.de

Wir ehren: Günter Gerhard Lange

Günter Gerhard Lange

Persönliche Worte und Erinnerungen an eine unvergessliche Persönlichkeit. [lesen...]

Für Designer

Andreas Jacobs

Kreativtechniken von Andreas Jacobs [lesen...]

EDIT-Umfrage

Bücherstapel

zur Ausbildung von Designern [hier...]

vier|viertel ist da!

Design für Generationen geht uns alle an. Wir wünschen generationenübergreifendes Vergnügen beim Lesen und beim Schreiben im Forum.

Unikate: die Scheufelen Kalender 2009

Ein Blatt aus dem Scheufelen-Kalender.

Feuer, Wasser, Luft und Erde werden immer neu kombiniert – und veredelt durch die Liebe. [mehr...]

Fotomontage: Ein Fall für zwei

Mann/Löwe von Hans-Jürgen Herrmann

Die Kult-Serie im ZDF zeigt Fotomontagen von Hans-Jürgen Herrmann. Donnerstag den 13.11.2008, um 17.50 Uhr im ZDF. [mehr ...]

Essen kreative Klasse

Alte Zeche Essen, (c) Aladdin Jokhosha

Das Designfestival im Ruhrpott – die AGD war dabei. Ein Bericht von Annette Liese [...]

Kalligrafie bei VOX

© VOX/Bernd-Michael Maurer

Thomas Hoyers kalligrafische Künste sind ab dem 10. Oktober in der Dokusoap "Mein Restaurant" zu sehen. [mehr ...]

Richter kippen Rundfunkgebühr

für internetfähigen PC bei privater Nutzung. [mehr...]

Neues von FIDIUS

FIDIUS Signet

Die Anzahl unfairer Wettbewerbe ging 2008 etwas zurück. [mehr...]

Improve Design Business

Signet: Improve Design Business

Wirtschaftlich erfolgreich gestalten. Neue Termine 2008 [hier...].

Elektronikversicherung für AGD Mitglieder

Neue gesetzliche Regelungen, neue Formulare. [mehr...]

Zweite Urheberrechtsreform in Kraft

Privileg zum Drucken der Rangliste der preußischen Armee von 1806

Das Urheberrecht wird stärker an das digitale Zeitalter angepasst. [mehr lesen...]

Was macht Freelancer krank?

Was macht sie gesund? Eine Studie der Arbeits psychologen der Universität Hamburg. PDF

Was kostet...?

Der VTV wird auch von Designern, die nicht Mitglied der AGD sind, hoch bewertet und empfohlen. Und mit eigenen praktischen Ratschlägen kombiniert. [...mehr lesen]

Designer schaffen Ausbildungsplätze

Druckerei

Praktische Tipps und verschiedene Fördermodelle. [mehr lesen...]

AGD vor Ort

Schild Stammtisch

In zahlreichen Regionen finden AGD Designer Stammtische oder Treffen statt, häufig gibt es Vorträge und immer lebhaften Austausch. Gäste sind willkommen.

 

Extraseite KSK

Aktivitäten, Neuigkeiten und Berichte in chronologischer Reihenfolge

 

Bundesrat steht zur Künstlersozialversicherung

SPD Logo

Anlässlich des heutigen Beschlusses des Bundesrates, mit dem die Forderung nach Abschaffung der Künstlersozialversicherung zurückgenommen wurde, erklärt die zuständige Berichterstatterin der SPD-Bundestagsfraktion im Ausschuss für Arbeit und Soziales sowie im Ausschuss für Kultur und Medien Angelika Krüger-Leißner:

Der Bundesrat hat die Notbremse gezogen. Der Fortbestand der Künstlersozialkasse wird nicht mehr in Frage gestellt. Im Gegenteil, der heutige Beschluss bekräftigt die Fortexistenz der sozialen Absicherung für freiberufliche Künstler und Publizisten in Deutschland. Die Länder haben erkannt, dass der Passus in der Beschlussempfehlung der befassten Fachausschüsse, wonach die Abschaffung der Künstlersozialversicherung gefordert wurde, ein Fehler war.

Allerdings ist der Hintergrund dieses Vorganges ernst zu nehmen. Im Rahmen der laufenden Umsetzung der Novelle des Künstlersozialversicherungsgesetzes wird systematisch die Abgabepflicht der Betriebe bezüglich der Künstlersozialabgabe geprüft. Bei zahlreichen, vor allem kleineren Unternehmen, stößt der damit verbundene Aufwand auf Unverständnis. Hier sind wir aufgefordert, nach Lösungen zu suchen. Ein erster Schritt ist getan. Auf Initiative der SPD-Bundestagsfraktion sind gemeinsam mit dem Bundesarbeitsministerium (BMAS) und dem DIHK konkrete Prüfaufträge erarbeitet worden, wie der Aufwand der Unternehmen minimiert werden kann. Zudem hat das BMAS angeboten, mit Informationsveranstaltungen vor Ort in die DIHK-Bezirke zu kommen.

Dies sind ermutigende Ansätze für eine breite Akzeptanz der Künstlersozialversicherung. Nur gemeinsam mit allen Beteiligten steht diese soziale Errungenschaft auf einer soliden Grundlage. Mit dem heutigen Bundesratsbeschluss ist eine Abschaffung vom Tisch und der Weg frei für konstruktive Lösungen

Pressemitteilung der SPD-Bundestagsfraktion vom 19.09.2008

 

Wirtschaftsausschuss des Bundesrats empfiehlt Abschaffung der Künstlersozialkasse

Am 8. September beschloss der federführende Wirtschaftsausschuss des Bunderats eine Empfehlung, nach der die Künstlersozialkasse abgeschafft werden sollte. Der genaue Wortlaut: "Der Bundesrat fordert, dass die Künstlersozialversicherung abgeschafft oder zumindest unternehmerfreundlich reformiert wird."

In der Folge formierte sich massiver Widerstand. Die AGD lehnt die Abschaffung der Künstlersozialkasse rigeros ab. Der Vorstoß des Wirtschaftsausschusses schadet Künstlern, Designern und Publizisten sowie der deutschen Kulturlandschaft.

Am 19. September wird der Bundesrat über die Ausschussempfehlung beraten. Aller Wahrscheinlichkeit nach wird die Empfehlung keine Mehrheit im Bundesrat finden; auch einige Ländern, die im Ausschuss für die Empfehlung gestimmt haben, werden am 19. September die Abschaffung der KSK ablehnen.

Fest steht: Der Bundesrat könnte nicht alleine die KSK abschaffen. Einen solchen weitreichenden Schritt müssten Bundesrat und Bundestag absegnen – im Bundestag besteht eine Mehrheit pro KSK.

Dennoch ist die Empfehlung der Bundesratsausschüsse bedeutsam und schädlich: Zum einen verunsichert eine solche Diskussion die Kulturschaffenden unnötig. Zum anderen gibt ein solches Votum all den Unternehmen und Verbänden Schützenhilfe, die die KSK abschaffen wollen und sich zum Teil seit Jahren nicht an der Finanzierung der KSK durch die Künstlersozialabgabe beteiligten. Erst seit der Novelle des Künstlersozialversicherungsgesetzes im letzten Jahr sind verstärkte Kontrollen der abgabepflichtigen Unternehmen vorgenommen worden.

Wir haben einige Informationen rund um die aktuelle Debatte gesammelt – machen Sie sich selbst ein Bild!

bb

 

 

Pressemitteilung der AGD

  • Pressemitteilung der AGD vom 11. September 2008
    Erschreckend: Wirtschaftsausschuss schadet Wirtschaft
    [mehr]
    [PDF]

Dokumente

  • Der Stein des Anstoßes:
    Der Entwurf eines "Dritten Gesetzes zum Abbau bürokratischer Hemnisse insbesondere in der mittelständischen Wirtschaft"
    (Drucksache 558/08)
    [pdf]

  • Die Empfehlung des Wirtschaftsausschusses des Bundesrats
    (Drucksache 558/1/08)
    [pdf]

Stellungnahmen

  • Eilmeldung des Deutschen Kulturrats vom 9. September 2008
    Bundesländer wollen Künstlersozialversicherung abschaffen
    [mehr]

  • Pressemitteilung des Verbands deutscher Schriftsteller vom 9. September 2008
    Länder-Vorstoß zur Abschaffung des KSVG ist ein Skandal
    [mehr]

  • Pressestelle des Bremer Senats vom 9. September 2008
    Bürgermeister Böhrnsen steht zur Künstlersozialversicherung
    [mehr]

  • Pressemitteilung des Deutschen Journalisten-Verbands vom 9. September 2008
    Abschaffung wäre Unfug
    [mehr]

Presseberichte

  • tagesschau.de vom 9. September 2008
    Verwirrung um Künstlersozialkasse: Nur "ein bedauerliches Missverständnis"?
    [mehr]

  • dasauge.de vom 10. September 2008
    Verwirrung um Zukunft der Künstlersozialkasse
    [mehr]

 

Abgabesatz für 2009: 4,4%

Im Entwurf der Künstlersozialabgabe-Verordnung für 2009 hat das Bundesministerium für Arbeit und Soziales einen Abgabesatz von 4,4% ermittelt. Das sind 0,5% weniger als im Jahr 2008. Zwar ist die Summe der zu erwartenden Ausgaben gegenüber 2007 gestiegen, aber auch die Einnahmen werden höher sein. So rechnet die KSK mit steigenden Versichertenzahlen und mit steigenden Einkommen bei diesen Versicherten. cs

 

Künstlersozialabgabe, Versicherte unter der Lupe, GmbHs vs. Freiberufler

Die AGD hat nachgehakt – die Künstlersozialkasse hat geantwortet

Die AGD fordert seitens der Bundesregierung und der KSK mehr Aufklärung über die Künstlersozialabgabe – die KSK antwortet, dass sie zum einen schon seit längerem mehr Beratung und mehr Veranstaltungen sowie eine umfangreiche Web-Site anbiete. Zum anderen seien das Wissensdefizit der Unternehmer-Seite zum Großteil selbst verschuldet: Die Kammern und die Steuerberaterverbände hätten sich schlicht – trotz Kenntnis der Rechtslage – verweigert.

Die AGD hakt nach: Wie bewertet denn die KSK die Empfehlungen von Unternehmensverbänden, anstelle eines Freiberuflers lieber eine "künstlersozialabgabefreie" GmbH zu beauftragen? Die Antwort ist eindeutig: Die meisten Unternehmen, die einen Wechsel zu einer GmbH vollzogen hätten, seien wieder zu einem selbständigen Designer zurückgekehrt. Denn letzterer sei trotz der Künstlersozialabgabe von 4,9 Prozent sehr viel günstiger als eine Firma, die ihre gesamten Sozialabgaben in den Endpreis einrechnen müsse.

Die Antworten der Künstlersozialkasse sind interessant und hilfreich. Vieles wird erklärt, der Standpunkt der Gesetzgeber erläutert. Wer wann abgabepflichtig ist, wird in neuen Beispielen greifbar gemacht.

Die AGD wird die Debatte um die Künstlersozialabgabe weiter kritisch begleiten und mitgestalten. Es wird auch in der Zukunft vertiefende Nachfragen und Anregungen von unserer Seite geben. Doch jetzt sind Sie an der Reihe: Machen Sie sich selbst ein Bild. Wir präsentieren Ihnen die Reihe "Die AGD fragt, die KSK antwortet" in vier Teilen:

  • Teil 1: Künstlersozialabgabe: Das Informationsdefizit sei seitens der Unternehmen hausgemacht [mehr lesen ...]

  • Teil 2: Wegen Künstlersozialabgabe lieber GmbHs als Freiberufler: "unrealistisch und unhaltbar", "unsinnig und teuer" [mehr lesen ...]

  • Teil 3: Eene, meene, muh und abgabepflichtig bist Du: Wer wann an die KSK Abgaben zu entrichten hat – neun Beispiele [Mitglieder lesen mehr ...]

  • Teil 4: Sie werden geprüft: Wie überprüft die Künstlersozialkasse ihre Mitglieder und was sind die Konsequenzen [Mitglieder lesen mehr ...]

 

Künstlersozialkasse

Abgabepflicht setzt Aufklärung voraus

Carl Spitzweg: Der arme Poet 

Lange führte die Künstlersozialkasse ein recht stilles Dasein. Von Künstlern – so auch Designern – geschätzt und von der Öffentlichkeit – wie auch den Auftraggebern – weitgehend unbemerkt. Die KSK selbst tat relativ wenig, um über sich selbst und die Abgabepflicht für Künstler und vor allem für deren Auftraggeber zu informieren. So gab es zwar weniger Geld, aber auch wenig Aufregung.

Seit dem Inkrafttreten des KSVG-Änderungsgesetzes am 15.6.2007 ist nicht mehr die KSK selbst, sondern die Deutsche Rentenversicherung mit ihren großen Kapazitäten dafür zuständig, die Firmen auf ihre Abgabepflicht zu überprüfen. Und mit einem Schlag ist alles anders: Viele Firmen, die nicht ausreichend informiert waren, sollen große Summen nachzahlen und geben den Druck an die freiberuflichen Designer weiter.

Eine Maßnahme, die Geld zum Wohle der Künstler in die Kassen der KSK spülen soll, führt nun dazu, dass Designer in ihrer Existenz bedroht sind.

Die AGD fordert Aufklärung und Transparenz. "Die Designerinnen und Designer stehen am Pranger, weil Staat und KSK nicht ausreichend informieren", so Aladdin Jokhosha, Vorsitzender der AGD. Und es sollen auch nur für Tätigkeiten, die der Versicherungspflicht unterliegen, Abgaben eingefordert werden.

Zur Zeit befindet sich die AGD im Gespräch mit der KSK. Wir werden Sie auf dieser Seite über die aktuellen Entwicklungen informieren. cs

 

Stellungnahmen, Berichte, Informationen

Informationen der AGD:

Externe Informationen:

 

Arbeitsgruppe Künstlersozialkasse: Gisela Sonderhüsken, Jürgen Grothues, Boris Buchholz / Online-Koordination: Christina Sahr